Altbau in Hamburg

Hamburgs ältestes Gebäude steht nicht im Stadtgebiet, sondern auf der politisch zu Hamburg gehörenden Nordseeinsel Neuwerk: Der dortige Leuchtturm aus dem Jahre 1310.
In Hamburg sind durch den zweiten Weltkrieg, dem großen Hamburger Brand von 1843 und einer ständigen Umgestaltung kaum Gebäude aus vorindustrieller Zeit erhalten. Erwähnenswert ist die Deichstraße. Altbauten aus der jüngeren Vergangenheit nach 1840 findet man vor allem in den Stadtteilen Altona, Barmbek-Nord, Hoheluft, Eimsbüttel und Winterhude.

Besonders erwähnenswerte Altbauten

Diese Liste wird laufend ergänzt:

Wie ich auf meiner Startseite schon geschrieben habe, bin ich sporadisch auf der Suche nach einer neuen, größeren Altbau-Wohnung. Momentan tendiere ich aber zum Modell "Altes, großzügiges Landhaus und Altbau-Stadtwohnung". D.h. ich behalte meine Wohnung erstmal bis auf weiteres, damit ich in Hamburg gut arbeiten kann. Zum schöner Wohnen in einem Altbau dient dann irgendwann hoffentlich mal ein altes Landhaus weit außerhalb der Stadt und bezahlbar. Auf den bekannten Immo-Portalen gucke ich immer mal wieder nach einem Ersatz für meine Wohnung - oder auch hier bei den kleinen Alternativen: altbau-wohnungen in hamburg (Man soll ja nichts bei der Suche auslassen...) Aber es sieht wohl so aus, dass ich meine Wohnung noch lange behalten werde. So ein Haus auf dem Land ist schon teuer genug - und in Hamburg gibt es die Verdienstmöglichkeiten, das auch zu bezahlen.

Eine weitere Möglichkeit ist, einen Neubau im alten Stil zu bauen. Seit einiger Zeit wird ja schon der eine oder andere historische Bau rekonstruiert. Bekanntestes Beispiel ist heute, 2009, wohl die Frauenkirche in Dresden. Das Berliner Stadtschloss existiert vorerst nur in der Planung... In Braunschweig wurde das Braunschweiger Schloss teil-rekonstruiert und ist heute ein Einkaufszentrum. Besser so als in 1970er Jahre Beton-Brutalismus!
Dieser Trend zur Rekonstruktion führt nun auch dazu, Neubauten ganz im alten Stil zu bauen - aber ohne sich an ein konkretes historisches Vorbild zu halten. In Hamburg ist der größte Neubau dieses Neo-Historismus wohl das Störtbeker-Haus. Ein Kontorhaus, wie man es eigentlich in der Nachbarschaft zum Chilehaus erwartet hätte. Nun gibt es in Hamburg eine Bauentwicklerin, die auch Einfamilienhäuser im alten Stil neu baut, Susanne Rathke mit ihrem Projekt Altbau neu bauen. Sicher eine große Aufgabe, an die sich Frau Rathke da herantraut - auch im Hinblick auf die Energieeinspargesetze. Aber so ein Neubau im alten Stil würde mir persönlich besser gefallen als irgendein 0815-Niedrigenergiehaus mit Krüppelwalmdach aus dem Fertighauskatalog!


Grundstücke in Cottbus